Neue IT-Landschaft für Fichtner & Schicht

Die IT-Infrastruktur eines jeden Unternehmens lebt und wächst genau wie das Unternehmen selbst über die Jahre auf verschiedenste Art und Weise. Dabei passt sie sich immer den stetig wandelnden Geschäftsanforderungen an, im Einklang mit der dynamischen, technologischen Entwicklung neuer Lösungen. Die Halbwertszeit einer Infrastruktur ist dabei realistisch in einem Zeitraum zwischen 5 und 10 Jahren anzusetzen. Für diesen Zeitraum muss sie flexibel allen Veränderungen des Unternehmens standhalten sowie eben jenem technologischen Wandel skalierbar gewachsen sein. Ist dieser Zeitraum erreicht, bedarf es einer ausführlichen Bewertung, ob das System ggfs. mit kleinen Anpassungen noch den Anforderungen genügt, oder ob es an der Zeit ist, eine von Grund auf neue Lösung zu implementieren. Denn Fakt ist, kein Unternehmen kommt mehr ohne eine verlässliche IT-Infrastruktur aus, denn sie ist die Basis aller Geschäftsprozesse und mit ihnen fest verwurzelt. Steht die IT still, steht das Unternehmen still. Orientiert sich die IT nicht an den Anforderungen des Unternehmens, nimmt die Effizienz der Geschäftsprozesse des Unternehmens unmittelbar ab. 

In unserem ersten gemeinsamen Termin mit der Geschäftsführung sowie den IT-Verantwortlichen von Fichtner & Schicht, befand man sich bereits in der Analyse und Bewertung der vorhandenen Infrastruktur. Die soeben beschriebene Halbwertszeit des Gesamtsystems war inzwischen erreicht, obgleich die IT-Landschaft bis dato bereits einigen Herausforderungen und Veränderungen standgehalten hatte. Ein in die Jahre gekommenes IT-System stellt zusätzlich allerdings auch immer ein Risiko dar und wird anfälliger für Störungen und Ausfälle. Darüber hinaus begegnen uns vor allem zurzeit und mit Blick auf die globalen Geschehnisse der letzten 2 ½ Jahre wiederum neue, gravierende Herausforderungen, weshalb zusätzlich die Notwendigkeit der Überprüfung der gesamten IT-Lösung erforderlich geworden war. 
Das Ergebnis der Analyse: Ein von Grund auf neues IT-System soll implementiert werden, um die bestehende Lösung zu ersetzen und die Kriterien, welche das System erfüllen muss, waren ebenso schnell formuliert. Besonders im Hinblick auf die Energiekrise soll die IT-Infrastruktur derart konzipiert sein, dass Energie eingespart werden kann. Dies soll vor allem dadurch erreicht werden, die aktuell noch vielen Hardware-Serversysteme auf welchem heute die Geschäftsdaten, zentrale Software-Produkte sowie Netzwerkdienste betrieben werden, in der Anzahl deutlich zu reduzieren, um somit u.a. auch den Stromverbrauch reduzieren zu können. 
Die Lösung: Virtualisierung. Durch den Einsatz von Virtualisierung ist es möglich, unterschiedliche Server auf nur einer einzigen physischen Hardware zu betreiben. Dies führt zu einer deutlichen Einsparung von Energiekosten, denn die gemeinsame Hardware kann viel gleichmäßiger ausgelastet werden und zum anderen wird die Vielzahl von Platz- und stromverbrauchenden Hardware-Systemen auf ein Minimum reduziert. Gleichzeitig muss das physikalische Hardware-System allerdings leistungsfähig sowie ausfallsicher genug sein. Zum einen, um weiterhin die nötige Performance für heutige und zukünftige Geschäftsanwendungen bereitstellen zu können und zum anderen, um den zunehmenden digitalen Bedrohungen und Risiken gewachsen zu sein. Dies soll u.a. durch den Einsatz top-aktueller Hardware-Komponenten wie bspw. Intel-Prozessoren der neuesten Generation, sowie schneller Festplatten-Technologie, sogenannten Solid-State Drives (kurz SSD), gewährleistet werden.
Im Punkto Ausfallsicherheit und Schutz soll wiederum auf ein 
mehrstufiges Sicherheitskonzept gesetzt werden, welches verschiedene Mechanismen kombiniert und den Schutz der Daten & Systeme somit um ein Vielfaches steigert. Die Stichwörter hier sind bspw. eine zuverlässige Datensicherungslösung und die Speicherung mehrerer Sicherungsstände an verschiedenen, geschützten Orten. Außerdem ein redundant ausgelegtes IT-System mit integrierter Ausfallsicherheit, sodass bei einem Problem schnell und ohne große Unterbrechungen weitergearbeitet werden kann. Des Weiteren sollen „State-of-the-Art“ Sicherheits-Lösungen als „digitale Kontrolleure“ integriert werden, welche jeglichen Datenstrom der IT-Systeme, ob aus- oder eingehend überwachen. Hierzu werden bspw. neue Firewalls mit leistungsstarkem wie sicherem Bedrohungsschutz implementiert, auf die Datensicherungslösung des absoluten Marktführers gesetzt, sowie ein gespiegeltes Hardware-System in einem separaten Rechenzentrum gegen Ausfälle jeglicher Art implementiert.

Zu guter Letzt soll das Potenzial heutiger Cloud-Lösungen ausgeschöpft werden, dort wo es sinnvoll und möglich ist. Sie bieten gegenüber
lokalen IT-Systemen vor allem noch einmal mehr Flexibilität, um die Zusammenarbeit, die Kommunikation sowie den Datenaustausch deutlich zu vereinfachen, indem die Verfügbarkeit sowie Zugriffe nahezu von überall wesentlich einfacher ermöglicht werden können. Durch den Einsatz von Microsofts Cloud Plattform M365, sollen die E-Mail-Postfächer des Unternehmens zukünftig über die Cloud verfügbar gemacht werden. Dies reduziert zudem weitere Kosten für den Betrieb und die Instandhaltung einer ansonsten lokalen Installation und bietet neben der E-Mail-Kommunikation noch weitere, interessante Funktionen, um den Wandel des modernen Arbeitsplatzes weiter mitgestalten zu können.

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